Saubere und faire Lösung für Gemeindebau-Waschküchen

Den Mieter/innen der 2.000 Wiener Gemeindebauten stehen rund 5.800 Waschküchen mit insgesamt 11.700 Wasch- und Trockengeräten zur Verfügung. Dieses Angebot von Wiener Wohnen, gemeinschaftlich geführte Waschküchen zu nutzen, wird von vielen Bewohner/innen sehr gerne angenommen.
Nachdem sich die „Waschmarken“ – ein Münzzählersystem bei jedem Waschgerät – als unwirtschaftlich und zu teuer erwiesen hatten, wurde nach neuen Lösungen für die Benutzung der Waschküchen und die Abrechung der daraus anfallenden Energiekosten gesucht. Mehrere Nutzungsvarianten wurden eingesetzt und getestet, keine davon erwies sich jedoch als gänzlich befriedigend. Deshalb beauftragte Wiener Wohnen ihre Tochterfirma Wiener Wohnen Hausbetreuungs GmbH mit der Entwicklung eines komplett neuen, elektronischen Systems. Erfolgreich, denn das neue
System, das im Rahmen mehrerer Pilotprojekte optimiert wurde, bietet eine überzeugende – zeitgemäße, verlässliche und faire – Lösung für die Benutzung der Waschküchen. „Grund genug für uns, diese neue, erfolgreiche – und vor allem für die Mieterinnen und Mieter faire – Lösung für Waschküchen in den städtischen Wohnhausanlagen nun der Öffentlichkeit zu präsentieren“, so Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig bei der Vorstellung der Waschküchen-Systemlösung mit dem Namen „naTÜRlich sicher“.
„naTÜRlich sicher“ wird nun schrittweise in den Wiener Gemeindebauten eingeführt. Das neue, elektronische System „naTÜRlich sicher“ bietet eine ganze Reihe von Vorteilen. Es gewährleistet, dass ausschließlich jene Mieterinnen und Mieter, die den Waschtermin gebucht haben, Zugang zur Waschküche haben. Und zwar ausschließlich während des für sie reservierten Zeitraums. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Energiekosten für den Betrieb der Waschküche benutzerbezogen abzurechnen. „naTÜRlich sicher“ bietet somit nicht nur maßgeschneiderte individuelle Lösungen, sondern es ermöglicht auch finanzielle Fairness und setzt widerrechtlichen Nutzungen im wahrsten Sinne des Wortes einen Schranken vor. Ein wesentlichen Beitrag dafür, dass die gemeinschaftliche Einrichtung Waschküche allen Bewohnerinnen und Bewohnern zu den gleichen fairen Bedingungen offensteht.
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